7 Gedanken für glückliche Gelassenheit

«Leid ist kaum nachhaltig zu ertragen, wenn man nicht auch Freude erlebt». Das wissen wenige besser als Samuel Koch. Bei einer akrobatischen Vorführung im TV-Format «Wetten, dass …» erlitt er schwerste Verletzungen. Nach einem langen und schmerzhaften Genesungsprozess wurde er, querschnittgelähmt, entlassen. Er rappelte sich auf, schloss sein Studium ab, bekam ein festes Engagement am Theater sowie in verschiedenen Fernsehproduktionen. Ausserdem fand er die grosse Liebe und schrieb mehrere Bücher.

Wir erlauben uns ein Fazit: Es ist nicht immer alles gut, schon gar nicht einfach. Aber es geht immer weiter. Unsere Anregungen dazu:

I. Beherzt an einen guten Ausgang glauben
Das feste Vertrauen auf etwas zu erwartendes Gutes lässt uns kreativ nach Lösungen suchen. Wir kommen ins Handeln und erhöhen dadurch unsere Chancen auf ein positives Ergebnis.

II. Etwas riskieren, zugunsten von Lebensqualität. Für sich und andere.
«Freiheit und Empathie sind niemals umsonst. Aber möglich sind sie immer», weiss Lukas Bärfuss, Schweizer Autor und Georg-Büchner-Preisträger.

III. Kein Zwang zum «Positivismus»
Künstliches Alles-wird-gut-Denken bewirkt das Gegenteil von echter Lebensfreude: Wir geraten über kurz oder lang in ein Stimmungstief. Das muss nicht sein.

IV. Jammern, mit viel Pathos
Hören Sie Flamenco, Fado oder Gospel. Singen Sie inbrünstig-klagend mit. Unterstreichen Sie alles mit theatralischen Gesten, während Sie im Raum auf und ab laufen. Tun Sie das fünf Minuten lang. Dann richten Sie sich auf und packen Ihr Problem beim Schopf.

V. Angstmacherschlagzeilen und Negativnachrichten ignorieren
Der renommierte Zukunftsforscher Matthias Horx bezeichnet entschiedene Hoffnung als notwendigen Widerstand gegen populistischen Pessimismus. Sehen wir auch so.

VI . Mental auf das gewünschte Ergebnis fokussieren
Erfahrene Motorradfahrer wissen, dass sie den Blick nicht auf den im Weg liegenden Stein richten dürfen, wenn sie einen Unfall vermeiden wollen. Sie zwingen sich, am Stein vorbei, den Blick auf die gewünschte Fahrtrichtung zu lenken. Wir empfehlen: nutzen sie den Placebo-Effekt und die Theorie der sich selbst erfüllenden Prophezeiung, was das Zeug hält. Überlegen Sie, welches Ergebnis sie optimaler Weise erzielen wollen und konzentrieren sich darauf. Schaden wird’s kaum, oder?

VII. Die Zukunft wie das Wetter behandeln
Gegebenheiten hinnehmen und sich entsprechend rüsten.

Wir wünschen Ihnen gelassen-heitere Weihnachtstage und ein chancenreiches 2020.