Menschen teilen ihre Erfahrungen

Unsere Mitarbeitenden, Stellensuchende, Arbeitgebende, Freiwillige und der Stiftungsrat - sie alle tragen dazu bei, dass das Stellennetz seit über 33 Jahren erfolgreich Mensch und Arbeit zusammenbringt. Lesen sie unsere interessanten Erfahrungsberichte.

Adem

Militär in Eritrea

«Durch die Beratung habe ich wieder lächeln gelernt.»

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«Die Beraterin im Stellennetz war sehr offen, ehrlich und hilfsbereit. Bei ihr habe ich gelernt, wieder zu lächeln und lockerer zu werden. Im EsperLaborkurs konnte ich Bewerbungen schreiben und Vorstellungsgespräche einüben. Auch die Spiele mit den Karten haben mir sehr gefallen. Im Altersheim Mittelleimbach habe ich in der Reinigung, in der Küche und im Service gearbeitet. Dadurch habe ich gelernt, konzentriert zu Arbeiten. Durch die Hilfe des Stellenetz konnte ich meinen Wunsch, eine Ausbildung zu machen, verwirklichen. Ich habe jetzt eine Lehrstelle als Hauswirtschaftspraktiker EBA gefunden.»

Sabine Kuich

Freiwillige Mitarbeiterin

«Die Zufriedenheit und Dankbarkeit der Stellensuchenden, wenn sie wieder eine Anstellung gefunden haben, gibt mir sehr viel.»

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«Als freiwillige Mitarbeiterin unterstütze ich mit meiner Erfahrung als ehemalige Personalleiterin und aus meiner heutigen Tätigkeit als Career Coach die Stellensuchenden dabei, eine neue passende Aufgabe zu finden. Dabei ist es mir wichtig, auf den einzelnen Teilnehmenden einzugehen, Rücksicht auf seine persönliche Situation zu nehmen, und ihn individuell zu unterstützen, sei es bei der Überarbeitung des Lebenslaufs, der Zusammenstellung des Dossiers oder der intensiven Vorbereitung eines konkreten Vorstellungsgesprächs mittels Coaching. Diese Arbeit macht mir viel Freude. Die Zufriedenheit und Dankbarkeit der Stellensuchenden für meine Unterstützung gibt mir sehr viel.»

Egzona, 20

Einsatz in einem Kinderspital

«Ich hatte Angst den Anschluss zu verlieren. Mein Berater beim Stellennetz hat mir Mut gemacht.»

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«Nach meiner Lehre als Dentalassistentin hatte ich Schwierigkeiten bei der Stellensuche. Es gab zu viele Bewerber und manche meiner Kolleginnen blieben einfach zu Hause. Ich hingegen hatte Angst den Anschluss zu verlieren und ging zum RAV. Mein Berater beim Stellennetz war mir auf Anhieb sympathisch und hat mir Mut gemacht. Im Kleingruppen-Coaching erhielt ich viele wertvolle Tipps punkto Bewerbung und konnte dann im Kinderspital Zürich ein Pflegepraktikum absolvieren. Das gefiel mir sehr gut. Ich mache nun eine Ausbildung zur Pflegefachfrau.»

Nicole Märki

Job Coach und Vermittlung

«Wir fördern unsere Teilnehmenden individuell und stärken ihre Eigenverantwortung.»

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«Die Arbeit als Job Coach beim Stellennetz ist so vielfältig wie kaum eine andere Stelle. Im Rahmen der Arbeitsvermittlung arbeite ich eng mit den Stellensuchenden zusammen. Dies geht von einer umfassenden Standortbestimmung bis hin zum Job Coaching, wenn eine passende Stelle gefunden wurde. Daneben informiere ich mich laufend über den Arbeitsmarkt und knüpfe neue Kontakte. Wir haben beim Stellennetz die Haltung, unsere Teilnehmenden individuell zu fördern und ihre Eigenverantwortung zu stärken. Die Zusammenarbeit soll Freude wecken und neue Perspektiven aufzeigen.»

Bernhard Egg

Stiftungsratspräsident

«Arbeit ist für das Selbstwertgefühl enorm wichtig.»

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«Ich engagiere mich für das Stellennetz, weil es für Menschen da ist, für Menschen, die den Weg zurück in die Arbeit suchen. Arbeit ist nicht das ganze Leben, aber für das Selbstwertgefühl und die Überzeugung, mit seinen Gaben und Fähigkeiten etwas leisten zu können, enorm wichtig. Ich freue mich immer wieder, wenn ich in die völlig veränderten Gesichter von Menschen schaue, die erfolgreich in eine neue Tätigkeit integriert werden konnten.»

Eva Dinner

Sekretariat und Empfang

«Ich schätze die wertschätzende Zusammenarbeit unter allen Mitarbeitenden.»

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«Ich arbeite seit Mai 2014 beim Stellennetz. Mich hier engagieren zu können, erachte ich als Glücksfall. Zuvor war ich ausschliesslich – und gerne – in der Privatwirtschaft tätig. In den vergangenen Jahren ist mein Wunsch nach einer Arbeit im Non-Profit-Bereich jedoch aufgrund meines persönlichen Werdegangs kontinuierlich gewachsen. Beim Stellennetz schätze ich die lebendige Atmosphäre, die Kontakte zu Menschen aus verschiedenen Kulturen und die wertschätzende Zusammenarbeit unter allen Mitarbeitenden. Kurz: Ich fühle mich heute und hier, integriert in ein tolles Team, am richtigen Platz.»

Hannes

Englischlehrer für Primarschüler in Eritrea

«Dank dem Einsatz habe ich eine Stelle gefunden.»

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«Eigentlich wollte ich Pflegehelfer werden, aber mein Deutsch war leider nicht gut genug. Nachdem ich einen Reinigungskurs besucht hatte, brauchte ich mehr Praxis. Meine Beraterin hat mir zu einem Einsatz in der Jugendherberge Wollishofen geraten, weil ich dort mein Englisch anwenden konnte. Sie hat mir geholfen, Kontakte zu Schweizern zu knüpfen und das Arbeitssystem der Schweiz erklärt. Im Kurs habe ich gelernt, zwischen offiziellen und „Strassenwörtern“ zu unterscheiden und wie man eine Stelle sucht.
Dank dem Stellennetz wurde ich bei der Jugendherberge im Housekeeping zu 80% angestellt.»

Lukas Graf

Beratung

«Es freut mich immer, wenn ein Einsatz für beide Seiten gelingt.»

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«Seit 1997 bin ich als Berater in der Arbeitsintegration tätig und nach wie vor begeistert von der Arbeit, die das Stellennetz tut. Zu meinen Hauptaufgaben zählt der tägliche Kontakt zu Teilnehmenden im Programm sowie zu Zuweisenden und Arbeitgebern. Den Teilnehmenden stehe ich bei allen Fragen rund um die Stellensuche zur Seite und vermittle ihnen einen auf sie zugeschnittenen Einsatzplatz. Gleichzeitig pflege ich einen engen Kontakt mit den Arbeitgebenden. Es freut mich immer, wenn ein Einsatz für beide Seiten gelingt. Ein besonderes Highlight ist es, wenn Teilnehmende eine Stelle finden oder rückmelden, dass sie von einem Arbeitseinsatz profitieren konnten.»

Marco de Zanet

Sales Manager Manor Zürich

«Das Stellennetz vermittelt uns Personen, die zu uns passen und Freude an der Tätigkeit haben.»

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«Natürlich sind auch die kostenlosen 3 bis 6 Monate Arbeitseinsatz eine attraktive Möglichkeit, einen Mitarbeiter „auszuprobieren“. Die Zusammenarbeit ist angenehm, der Aufwand auf unserer Seite ist minimal, wir tauschen uns in sinnvollen Abständen aus und an einem Standortgespräch werden der Verlauf und weitere Schritte unter den Beteiligten abgesprochen. Hilfreich ist auch, dass wir immer eine feste Ansprechperson haben und wissen, dass diese bei Problemen jederzeit zur Verfügung steht.

Wenn man eine Person nach mehr oder weniger langer Stellenlosigkeit einstellt, ist dies eine gute Möglichkeit, seinen eigenen Betrieb und die Abläufe mal wieder mit neuen Augen zu betrachten und zu hinterfragen. Manchmal muss man dafür seine Komfortzone etwas verlassen, das ganze Team wird aber enorm bereichert, wenn die Teilnehmenden authentisch auftreten und auch ihre Verletzlichkeit zeigen. Die Teamdynamik wird beleuchtet und die Mitarbeitenden lernen, mehr Rücksicht zu nehmen auf besondere Bedürfnisse. Wenn man „normale“ Kandidaten einstellt, sieht man ja nicht, welche Problematik die Person mit sich herumträgt, bei einem Teilnehmenden aus der Arbeitsintegration hingegen liegt vieles offen auf dem Tisch und kann besprochen werden.»

Trudi Kübler

Leiterin Hauswirtschaft

«Arbeiten im Lady’s First Hotel bedeutet Engagement in einem Drei-Sterne-Hotel.»

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«Wir arbeiten schon seit längerem mit dem Stellennetz zusammen und bieten Einsatzplätze oder Praktikas an. Es ist uns wichtig, Menschen unterschiedlichster Herkunft und Kultur eine Chance im 1. Arbeitsmarkt zu bieten. Mit dem Stellennetz haben wir gute Erfahrungen gemacht. Die Beratenden arbeiten professionell und unterstützend. Sie setzen sich mit Leidenschaft für das Wohl der Teilnehmenden ein. Kürzlich konnten wir eine Stelle in der Küche und für das Frühstück mit einer fremdsprachigen Teilnehmerin besetzen. Die Sprachbarriere ist zwar herausfordernd, doch ist es immer wieder eine Freude zu sehen, wie Menschen ihre Chance packen und sich mit Engagement und Freude für die tägliche Arbeit einsetzen.»