Lassen Sie Ihr Gebäck nicht unbeaufsichtigt

Im Stellennetz benötigen wir im Grunde keine Einteilung des Jahres in Monate. Wir orientieren uns an den Esskapaden, welchen wir frönen. So ist es zum Beispiel Tradition, eine Spezialität aus der Feriendestination mitzubringen. Die fetten Monate (das wären dann die 31-tägigen) zeichnen sich durch eine substantielle Steigerung der zu vertilgenden Kalorienmenge und Spezialitäten von Bielefeld bis Bali aus.

Im Februar gibt’s Fondue und über die Sommermonate feuert der Chef bei passenden Gelegenheiten (Freiwilligenanlass, Rede, die Sonne scheint, einfach so) den Grill an. Die Hobbygärtner legen Saisonales auf den Tisch. Und die Schlaflosen produzieren schon mal  des Nachts einen Apfelkuchen aus den Überbleibseln des wöchentlich angelieferten Früchtekorbs. Rezepte-Austausch und das Verkosten der kulinarischen Ereignisse sind bewährte und beliebte Entspannungstechniken zur Mittagszeit.

Ebenfalls um Essbares (jedenfalls für die Nichtvegetarier) dreht sich eine bekannte Redensart bezüglich der Stimmung in einem Unternehmen: „Der Fisch stinkt vom Kopf her“. Sie haben berechtigten Anlass zu der Annahme, dass wir uns hier im Stellennetz mit diesem Problem nicht herum schlagen müssen – sonst würde mich diese Aussage den Kopf kosten.

Nennen wir die Sache beim Namen, sprechen wir vom Chef. Carlo Piffari heisst unserer. Seit zehn Jahren führt er das Stellennetz mit Leidenschaft, Integrität und einem feinfühligen Gespür für die richtigen Entscheidungen*. Dass er die optimalsten Ingredienzen zur rechten Zeit zusammenführen kann, belegt er überzeugend. Zu seinem zehnjährigen Jubiläum beschenkte er uns mit drei selbstgebackenen, himmlisch schmeckenden Kuchen.

Foto: Roland Sahli

Falls Zweifel bestehen sollten: Doch, wir behalten ihn. Und wir reihen das Chefkuchenbacken gerne bei unseren jährlichen Ritualen ein.

Einen Wermutstropfen gibt es allerdings: Wir haben uns getrennt. Seit Oktober 2016 ist ein Teil der Belegschaft an der Räffelstrasse 20 (geblieben) und ein Teil zog um in die Räffelstrasse 10. Metaphorisch gesprochen, hat es einen Riss durch unseren Esstisch gegeben.

Es ist ein wenig schwieriger geworden, mit allen Kontakt zu halten und den Stellennetz-Spirit weiter tanzen zu lassen. Wir schenken dem Aufmerksamkeit und die Geschäftsleitung hat – nicht nur symbolisch – einen  wunderschönen, riesigen neuen Esstisch beigesteuert. Das Thema  mit den gemeinsamen kulinarischen Entspannungstechniken ist also nicht vom Tisch.

Foto: Sandra Krizko

Wir wünsche Ihnen einen wundervollen Dezember und ein Jahr 2018, ganz nach Ihrem Geschmack.

Herzlich, Ihr Stellennetz

i.V. Lilly

 

 

*klar hat er mir für diese Aussage einen Extrakuchen gebacken 😉



Autor
Chris Collet, Bildung
christine.collet(at)stellennetz-zh.ch

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